| Das Menschenbild
der TA ist durch die humanistische Psychologie
geprägt, die sich in der therapeutischen Beziehung zwischen
KlientIn und TherapeutIn widerspiegelt. Wir gehen davon aus:
a) jeder Mensch wird o.k. geboren
b) jeder Mensch kann denken
c) jeder Mensch kann Entscheidungen
treffen
d) jeder Mensch trägt die
Verantwortung für sich selbst
In der therapeutischen Arbeit finden zudem kognitive Modelle
zur Analyse von Persönlichkeit, Verhalten und Denkstruktur
der/s Klienti(e)n Anwendung, wie z.B.
Ich-Zustands-Modell
Struktur- und Funktionsmodell
Transaktionsanalyse
Spielanalyse
Skriptanalyse
Zentraler Leitfaden der Therapie und Instrument zur Bewertung
des Therapieprozesses und Therapieerfolges ist der sogenannte
„Therapievertrag“,
in dem die Behandlungsziele und Verantwortlichkeiten von KlientIn
und TherapeutIn genau festgelegt werden. Die Erarbeitung dieses
Vertrages erfordert mitunter einen größeren Zeitraum,
ist also kein punktuelles Geschehen.
In der Therapie geht es darum, die momentane Lebenssituation
und die angestrebten Ziele zu analysieren, Unvereinbarkeiten
und Hürden zu erkennen und einen Weg zu einem zufriedenen,
selbstbestimmten Leben zu finden. „Weg“ bedeutet
hier vor allem die
Bereitschaft zur Selbstwahrnehmung
Aufgabe von Widerständen und destruktivem Verhalten
Änderung von Denk- und Verhaltensmustern
Entscheidungen treffen
Verantwortung für das eigene Tun übernehmen.
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